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Anstieg des Cannabiskonsums bei jungen Menschen - Künftig mehr MPU-Anordnungen wegen Drogen?

von Lisa Breitenbach (Kommentare: 1)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellte am 15.09.15 die Studie „Der Cannabiskonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2014“ vor. Erkennbar ist ein Anstieg des Cannabiskonsums. 

Im Vergleich zu 2008 (11,6 Prozent) gaben 17,7 Prozent junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. Zudem stieg der Anteil regelmäßiger Konsumenten (mehr als zehnmal in den letzten zwölf Monaten) von 3,1 auf 4,6 Prozent.

Ein deutlicher Anstieg ist in der Gruppe der 18- bis 25-jährigen Männer zu verzeichnen. 2008 konsumierten 14,8 Prozent in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis, 2014 sind es 23,9 Prozent. Außerdem belegt die Studie eine gestiegene Verbreitung des regelmäßigen Cannabiskonsums in dieser Altersgruppe (2011: 4,7 Prozent, 2014: 7,1 Prozent). 

Auffallend ist auch die Zunahme des Konsums bei den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Konsumierten 2011 noch 4,6 Prozent in den letzten zwölf Monaten Cannabis konsumiert, so sind es 2014 7,7 Prozent.

Abzuwarten bleibt, inwieweit der Anstieg des Konsums auch zu einer vermehren Auffälligkeit im Straßenverkehr führt. Berücksichtigt man den aktuellen Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Thema „Begutachtung der Fahreignung 2014“, so ist festzustellen, dass seit 2013 die Anzahl der MPU-Anordnungen wegen Betäubungsmitteln leicht ansteigt. 2014 wurden im Vergleich zu 2013 1,1 Prozent mehr MPU’s wegen BtM angeordnet, im Vergleich zu 2012 sind es sogar 6,7 Prozent.

 

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Kommentar vonUli

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